Kardiomyopathie-- Inzwischen sind spezifisch an der Erkrankungsursache ansetzenden Behandlungsoptionen für die hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie zugelassen. Was ist von diesen neuen Medikamenten zu erwarten? Und was gilt es bei deren Anwendung zu beachten?
Die hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) ist nicht ganz selten: Schätzungen gehen von etwa einem Fall pro 500 Personen aus. Daher sind neue medikamentöse Optionen sehr erwünscht.
Kardiale Erkrankungen wie Herzinsuffizienz [1] und koronare Herzkrankheit [2] sind bezüglich Prävalenz, Prognose und Lebensqualität eng mit dem Auftreten von Komorbiditäten verknüpft. In diesem Zusammenhang ist in den letzten Jahren die Beziehung von Herz und Hirn in den Fokus gerückt.
Zwar ist eine abschließende Bewertung interatrialen Shunts zur Herzinsuffizienz-Therapie aktuell nicht möglich. Doch die Entwicklungen eröffnen neue Chancen für die Phänotypisierung. .
HFrEF und HFpEF-- Wie sieht die Zukunft von interatrialen Shunts zur Herzinsuffizienztherapie aus? Erste Studien dazu verliefen zwar enttäuschend. Das bedeutet aber nicht, dass das Konzept zu Grabe getragen werden muss.
Kommentar--Der Beitrag der Professoren Karakas und Anker fokussiert insbesondere auf aktuelle Studien zur intravenösen Eisengabe bei HFrEF/HFmrEF. Prof. Bauersachs zieht daraus Schlüsse für die Praxis.
Begleiterkrankungen-- Ein Eisenmangel bei Herzinsuffizienz sollte behandelt werden, da eine i.v.-Therapie die Leistungsfähigkeit und Befindlichkeit betroffener Patientinnen und Patienten verbessern kann. Fraglich ist derzeit allerdings, ob bzw. wie sich eine solche Behandlung klinisch auswirkt.
Revaskularisierung bei Herzinsuffizienz-- Eigentlich scheint es intuitiv, eine Herzinsuffizienz im Falle einer relevanten koronaren Herzkrankheit zu revaskularisieren. Doch neue Daten fordern die zugrunde liegenden Konzepte erneut heraus.
Die Pharmakotherapie der chronischen Herzinsuffizienz mit (mild) reduzierter linksventrikulärer Ejektionsfraktion (HFrEF und HFmrEF) umfasst die „fantastischen vier“ (ARNI/ACE-Hemmer, Betablocker, MRA und SGLT2-Hemmer), während bei der HFpEF insbesondere SGLT2-Hemmer, ACE-Hemmer/ARB und ggf.