Die Perikarditis hat verschiedenen Erscheinungsformen und unspezifische Symptome, sie kann zu Komplikationen wie z. B. Herztamponade führen. Für die Diagnostik spielen die Echokardiografie und die CMR eine wichtige Rolle, und es gibt medikamentöse und operative Therapien.
Für die Behandlung der Sarkoidose ist es wichtig, zwischen der aktiven und der chronischen Form zu unterscheiden. Das geht am besten mittels Hybrid-PET/CMR – doch diese ist momentan noch selten verfügbar.
Wird eine Myokarditis vermutet, stellt sich die Frage, ob eine Endomyokardbiopsie (EMB) vorgenommen werden soll oder ob die kardiale Magnetresonanztomografie (MRT) die diagnostische Methode der Wahl ist, um eine Inflammation nachzuweisen. Die Antwort lautet: Es kommt drauf an ...
PD Dr. de Waha und Prof. Borger erläutern bedeutende Änderungen in den ESC-Leitlinien zur infektiösen Endokarditis bei z. B. der Prävention von Infektionen, dem Paradigmenwechsel hin zur oralen Antibiotikatherapie, dem Timing und den Indikationen für chirurgische Eingriffe sowie der Bedeutung von Infektionen bei kardialen implantierbaren elektronischen Devices.
Colchicin ist ein Alkaloid, das die Mitose, den intrazellulären Transport sowie die Zellmigration durch die Verhinderung der Tubulinpolymerisation hemmt. Es reichert sich vor allem in neutrophilen Granulozyten an und entfaltet somit eine antientzündliche Wirkung. Aus diesem Grund wird es bei entzündlichen Herzerkrankungen eingesetzt.
Die symptomatische Aortenklappenstenose (AS) ist die häufigste behandlungsbedürftige Klappenerkrankung. Neben chronischer Kalzifizierung, fibrotischen und osteogenen Umbauprozessen konnten proinflammatorische Signalkaskaden insbesondere in der Genese der rasch progredienten AS identifiziert werden.
Trotz wachsendem Bewusstsein in der Ärzteschaft und Bevölkerung – nicht zuletzt aufgrund von Fällen plötzlichen Herztodes junger Spitzensportler sowie der Corona-(Impfungs-)Thematik – bleibt die Diagnose der Myokarditis aufgrund ihrer teils unspezifischen klinischen Präsentation eine Herausforderung.
Die kardiale Amyloidose ist eine durch die interstitielle Ablagerung amorpher Proteinbestandteile verursachte Erkrankung, die als Differenzialdiagnose eines hypertrophen Phänotyps in ihrer Prävalenz deutlich unterschätzt wird. Die zwei häufigsten Subtypen sind die Leichtketten(AL)- und die Transthyretin(ATTR)- Amyloidose.
Endokarditis, Myokarditis, Perikarditis: Die Ausprägung und der betroffene Teil des Herzens sind vielgestaltig. Gemeinsam ist ihnen jedoch die Inflammation als Ursache.